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Hab ich gerade zufällig gefunden…

Samstag 29. August 2009 von Christoph Korth

Ich weis ist nicht gerade die richtige Jahreszeit aber konnte ich Euch nicht vorenhalten:

    Vom Büblein auf dem Eis

    von Friedrich Güll (1812-1879)

    Vom Büblein auf dem Eis
    Gefroren hat es heuer
    noch gar kein festes Eis;
    das Büblein steht am Weiher
    und spricht so zu sich leis:
    Ich will es einmal wagen,
    das Eis, es muss doch tragen.-
    Wer weiß?

    Das Büblein stampft und hacket
    mit seinem Stiefelein,
    das Eis auf einmal knacket,
    und Krach! Schon brichts hinein.
    Das Büblein platscht und krabbelt
    als wie ein Krebs und zappelt
    mit Schreien.

    O helft, ich muss versinken
    in lauter Eis und Schnee!
    O helft, ich muss ertrinken
    im tiefen, tiefen See!
    Wär nicht ein Mann gekommen,
    der sich ein Herz genommen,
    o weh!

    Der packt es bei dem Schopfe
    und zieht es dann heraus,
    vom Fuß bis zu dem Kopfe
    wie eine Wassermaus.
    Das Büblein hat getropfet,
    der Vater hats geklopfet
    zu Haus.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 29. August 2009 um 09:57 und abgelegt unter Allgemein, Netzfundstücke, Weihnachten, Weihnachtengebäck. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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